| Föhn
Was ist Föhn?
Unter Föhn versteht man einen warmen und trockenen
Fallwind, der Sturm- oder sogar Orkanstärke erreichen
kann.
Wie entsteht Föhn?
Eine Föhnlage entsteht häufig im Vorfeld einer
Kaltfront, die sich aus Westen den Alpen nähert. Milde, aber
recht feuchte Luft wird dann vom Mittelmeer zu den Alpen
geführt. In den unteren Schichten trifft die Luft auf das
Gebirge und wird zum Aufsteigen gezwungen. Feuchte Luft
kühlt sich beim Aufsteigen mit etwa 0,6 Grad pro 100 Meter
ab. Dabei bilden sich Wolken und die Feuchtigkeit regnet ab. Ein
Teil der Regenwolken erreicht noch den Alpenhauptkamm; man
erkennt ihn oft als so genannte Föhnmauer. Die auf der
Nordseite der Alpen absinkende Luft erwärmt sich
trockenadiabatisch und erreicht dadurch ein deutlich höheres
Temperaturniveau. Die trockene Luft erwärmt sich mit etwa 1
Grad pro 100 Meter. Die Luftmassen werden also deutlich mehr
erwärmt, als sie sich beim Aufstieg abkühlen konnten.
Der daraus resultierende Fallwind ist der Föhnwind. Durch
die Wellenbewegungen im Föhnwind entstehen die bekannten
Föhnwolken (Lenticularis).
Bekannt ist der Föhn bei uns vor allem in den Alpen, wo
er mit sehr warmer und trockener Luft je nach Windrichtung auf
der Alpennord- oder auf der Alpensüdseite in die Täler
einfällt. Föhn gibt es aber nicht nur in den Alpen,
auch an den meisten anderen Gebirgen auf der Welt. Auch in
Norddeutschland gibt es manchmal Föhn, ausgelöst durch
das norwegische Gebirge.
Richtlinien zum Föhn
Für Föhn gelten die gleichen Richtlinien wie
für "normalen" Wind.
Wie entsteht ein Schaden durch Föhn?
Föhn kann in Böen Sturm- oder Orkanstärke
erreichen und die mit diesen Windstärken verbundenen
Auswirkungen haben. (siehe Beaufort-Tabelle)
EWC-Dienstleistungen zu Föhn
Die EWC Auskünfte und Gutachten für
Wind und Sturm helfen Ihnen bei der Auswertung der
Wetterlage. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen
gerne unter zur Verfügung! Fragen Sie uns an.
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